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Fachöffentliche Tagung der Sektion in Frankfurt/M. am 23./24.10.2015 zum Thema „Quo Vadis Theorie Sozialer Arbeit". ReferentInnen waren Prof. Dr. Wolfgang Krieger und MSW Nina Hatsikas-Schröder.


Im Januar wurde ein Call for Papers für die Herbsttagung der Sektion am 23/24.10.2015 veröffentlicht. Die Herbsttagung wird wieder inhaltlich breiter ausgerichtet sein und unter dem Motto „Quo Vadis Theorie Sozialer Arbeit? Einladung zur Diskussion von aktuellen Theorieentwürfen“ stehen.

Im Anschluss der Jahrestagung in Würzburg hat sich die Sektion zu ihrem Frühjahrstreffen zusammen gefunden. Geplant waren zwei Vorträge, die sich mit dem Capability Approach und seinem Bezug auf Soziale Arbeit befassen. Leider musste Frau Tanja Corleis absagen und so hatten wir für den Vortrag von Prof. Dr. Dieter Röh mehr Zeit. Dieter Röh trug zum Thema „Soziale Arbeit als Unterstützung einer daseinsmächtigen Lebensführung“ vor. Es entspannte sich eine umfassende Diskussion über die erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Grundlagen des Ansatzes von Röh, zu normativen Grundpositionen, zum Capabilty Ansatz (speziell nach Nussbaum) und schließlich zur handlungswissenschaftlichen Konzeption Sozialer Arbeit durch Dieter Röh selbst. Die ca. 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen befassten sich ausführlich mit den Inhalten und brachten ihre eigene Expertise ein.

Prof. Dr. Stefan Borrmann


Der Arbeitskreis – seit 2002 Sektion – wurde 1995 unter dem Titel „Theorie- und Wissenschaftsentwicklung“ in Frankfurt/Main mit Mitgliedern aus Deutschland, der Schweiz und Österreich gegründet. Bis Herbst 2012 wurde er von Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi geleitet. Mit der Neuwahl der SektionssprecherInnen Prof. Dr. Sabine Pankofer und Prof. Dr. Stefan Borrmann hat eine inhaltliche und organisatorische Neuausrichtung der Sektion begonnen.

Ab dem Jahr 2013 konzentriert sich die Arbeit der Sektion auf drei Schwerpunkte.


1. Frühjahr: Sektionstreffen im Anschluss an die jeweilige Jahrestagung der DGSA

Um eine kontinuierliche Arbeit der Sektion sicherzustellen und die Möglichkeit zum langfristigen Arbeiten zu geben, findet immer im Anschluss an die Jahrestagungen der DGSA – an jedem letzten Aprilwochenende – am Samstag/Sonntag ein Sektionstreffen statt. Inhaltlich wird im Vorfeld ein Thema der Wissenschafts- und Theorieentwicklung vorbereitet und es werden bei Bedarf externe Gäste zum Vortragen eingeladen. Grundlage sind aktuelle und kontrovers diskutierte Veröffentlichungen von KollegInnen.

Das nächste Sektionstreffen findet am 25. April 2015 in Würzburg statt. Geplant ist, sich erneut mit dem Capability Ansatz auseinanderzusetzen. Diesmal geht es speziell um Weiterentwicklungen/Bezugnahmen auf Theorieangebote Sozialer Arbeit.


2. Eigene Panel auf den Jahrestagungen der DGSA

Sofern die jeweiligen CfP der DGSA es inhaltlich zulassen, wird die Sektion sich mit eigenen Panels an den Tagungen beteiligen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Sektion in der Fachöffentlichkeit der Sozialen Arbeit zu erhöhen und neue Personen für die Mitarbeit in der Sektion zu interessieren.


3. Herbst: Fachöffentliche Tagungen mit einem offenen CfP

Eine fachöffentliche Tagung findet von nun an immer am letzten Wochenende im Oktober eines Jahres statt und bietet eine offene Plattform für den Austausch über Theorien im Bereich der Sozialen Arbeit. Es handelt sich um kein geschlossenes Sektionstreffen, sondern um einen wissenschaftlich öffentlichen Ort, an dem aktuelle theoretische Entwicklungen im Bereich der Sozialen Arbeit präsentiert und zur konstruktiven Diskussion gestellt werden. Entsprechend wird den akzeptierten Beiträgen ausreichend Zeit zur Präsentation (30 Minuten) und Diskussion (1 Stunde) gegeben. Der Gelegenheit zum informellen Gespräch und zum persönlichen Kennenlernen wird im Tagungsverlauf ein großer Stellenwert eingeräumt. Die Mitgliedschaft in der DGSA ist keine Voraussetzung, an der Tagung teilzunehmen oder einen Beitrag einzureichen.